SERAFINA/WIRTSTOCHTER
(Christiane Paul)

Christiane Paul wurde in Berlin-Pankow geboren. Nach dem Abitur studierte sie Medizin und promovierte 2002. Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie als Schauspielerin und besuchte für kurze Zeit das Lee-Strasberg-Institut in New York. Nach verschiedenen Engagements als Fotomodell bekam Christiane Paul 1991 mit ihrem ersten Part überhaupt die Hauptrolle in dem Film DEUTSCHFIEBER und spielte anschließend an der Seite von Götz George in ICH UND CHRISTINE (1992). Es folgten zahlreiche Filmrollen, darunter in Wolfgang Beckers DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE (1997), DIE HÄUPTER MEINER LIEBEN (1998) und Fatih Akins IM JULI (1999). Christiane Paul erhielt 1994 für ihre Darstellung in EX den Max Ophüls-Preis. 1995 folgte für WORKAHOLIC der Bayerische Filmpreis. 1998 wurde sie mit der Goldenen Kamera als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet und die Berliner Zeitung überreichte Christiane Paul 1999 für ihre künstlerische Leistung den Kulturpreis. 2004 gab Christiane Paul ihren Beruf als Ärztin auf, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Im gleichen Jahr spielte sie unter der Regie von Ulrich Mühe im Haus der Berliner Festspiele in „ Der Auftrag“. Zu ihren Filmprojekten der letzten Jahre gehören Ralf Hüttners REINE FORMSACHE (2005), Eoin Moores Komödie IM SCHWITZKASTEN (2005) und die Krimipersiflage NEUES VOM WIXXER (2006). Zuletzt war Christiane Paul in Dennis Gansels Politparabel DIE WELLE zu sehen.

Christiane Paul war Botschafterin der Welt-AIDS-Kampagne 2005 und 2008 in Deutschland und unterstützt die Aktion „Deine Stimme gegen Armut“.