FRAU JAKOB/BÖSE TANTE
(Anke Engelke)

Anke Engelke wurde in Montreal, Kanada geboren und kam im Alter von fünf Jahren nach Deutschland. Zur Schule ging sie in der Nähe von Köln und kann sich gar nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben.

Mit 10 Jahren sang sie zum ersten Mal im Schulchor und singt immer noch, z.B. seit 1988 bei „Fred Kellner und die famosen Soulsisters“. Mit 12 Jahren moderierte sie zum ersten Mal eine Radiosendung (RTL, „Moment mal“), mit 13 Jahren die erste TV-Sendung („ZDF-Spielexpress“).

Als Teenager moderierte sie ab 1980 einige Sommer lang das „ZDF- Ferienprogramm“, ab 1986 lernte sie beim Südwestfunk 12 Jahre lang öffentlich- rechtliches Radiomachen und ist nach wie vor bei SWR3 zu hören („Wie war dein Tag, Liebling!?“ mit Kristian Thees).

Ab 1996 war Anke Engelke Mitglied im Team der „Sat1Wochenshow“. 2000 folgte „Anke – Die Comedyserie", 2002 „Ladykracher", 2004 „Anke Late Night“,
2006 „LadyLand“, 2007 „Fröhliche Weihnachten“ und 2008 erneut „Ladykracher“.

Mit Olli Dittrich spielt sie seit 2001 Improvisationsstücke in der Reihe „Blind Date“, 2007 zog sie in die Welt der „Sendung mit dem Elefanten“ ein und wurde als Schwester der von Ulrike Kriener gespielten Kommissarin Teil des Ensembles der ZDF-Krimireihe „Kommissarin Lucas“.

Im Kino war Anke Engelke 2000 in Detlef Bucks LIEBESLUDER zu sehen, 2005 in Helmut Dietls VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE, 2008 in Ute Wielands FRECHE MÄDCHEN. Auch spielte sie in den Tobi Baumann-Filmen WIXXER (2004) und VOLLIDIOT (2007).

Anke Engelke sammelte als Kind Synchroerfahrung und konnte seitdem u.a. eine dschungelerprobte Wissenschaftlerin synchronisieren (TARZAN, 1994), einen vergesslichen Fisch (FINDET NEMO, 1994), eine blaue Frau („Die Simpsons". seit 2006) und ein überautoritäres Känguru (HORTON HÖRT EIN HU, 2008).

Für ihre Arbeit hat Anke Engelke schon einige Preise erhalten, darunter die Goldene Kamera (1999), den Grimme Preis für die Blind Date-Folge „Taxi nach Schweinau“ (2003), einige Exemplare des Deutschen Comedypreises und erneut den Grimme Preis für „Fröhliche Weihnachten“ mit Bastian Pastewka (2008).